November 2008


Hey…

Soo, jetzt muesste bei den meissten bei euch in Deutschland so langsam die weihnachtsstimmung einbrechen, es wird immer frueher am abend dunkler und die blaetter warden immer braeuner und weniger. Ein schoener gedanke, und bei mir laeuft alles genau umgekehrt. Es wird immer und immer heisser, die supermaerkte fangen langsam an, weihnachtsdekoration aufzuhaengen (was nur sehr ungluecklich gelingt) und der sommer bricht ins land. Der sommer bringt allerdings auch die strandzeit mit sich, was mir allerdings nicht viel bringt, weil ich mich mitten im outback, in der erbarmungslosen wueste in alice springs befinde…. Kein wasser weit und breit ausser der hostel swimmingpool ein paar schritte neben meinem zimmer;)

Nur wenig troestlich. Aber alles mal der reihe nach!

In Darwin hatte ich eigentlich vor, zwei wochen zu bleiben. Doch nachdem ich rausgefunden ahtte, dass die stadt wenig reitzvoll und die hostels bei weitem nicht so wie das pirates sind (;)) habe ich bechlossen, meinen flug vorzuverschieben. Ich verbrachte nur einen tag mit neuen freunden am Alexander lake und im botanischen garten, der nicht besonders gross, dafuer aber recht schoen ist. Der see war leider keine grosse erfrischung, das wasser war badewannen warm und die luft unglaublich schwuel. Von daher zogen wire s bald vor, den rest des tages in irgenwelchen klimaanlage gekuehlten raeumen zu verbringen, wie zum beispiel der bibliothek. Ich habe selten eine so kleine bibliothek gesehen, ich hatte ernsthaft die absicht, etwas zu lessen und informationen ueber die aborigines zu finden, doch leider wurde ich mit der buecherauswahl, die aus drei kleinen regalen bestand, enttaeuscht. Dafuer gab es freies internet. Zur verteidigung fuer Darwin muss man sagen, dass die stadt komplet 1974 vom sturm tracy zerstoert wurde und nur drei haeuser stehen blieben. Von daher also ist alles schnell und neu erbaut worden, was man der stadt auch ansieht. Ich habe dann aber beschlossen, in die natur, in den nationalpark zu fahren. Relative schnell fabd ich dann auch einen reisepartner, ein koreanisch gebuertiger, australischer chacky chan, der sehr plauderhaft aufegelgt war. Wir hatten uns zusammen einen so genannten “wicked camper”geliehen, ein sehr bunt besprayter alter Toyota bus, mit dem wir dann am Freitag uns auf in die wildnis machten.

Im park gab es viel zu sehen; wir krakselten auf ewig hohe felsen, bewunderten jahrhunderte alte wandmalereien, kochten umringt von dingos, duschten mit froeschen, sangen mit kakadus, badeten in schwindelerweckender hoehe auf der spitze eines wasserfalls, besuchten unzaehlige aussichtspunkte mit wunderschoener sicht ueber die weite ebene und das angrenzende aborigine arnheim land, das man nicht ohne erlaubnis befahren darf, schlugen uns mit unserem alten gefaehrt durch die fuer vierradantrieb gefaehrte vorgesehene pfade und schafften es, nicht stecken zu bleiben. Allem in allem schoene und erlebnisreiche vier tage.

Als ich dann meinen flug nach alice springs nahm war ich sher ueberrascht, als ich in einem fast leeren flugzeug sass und weil das reisebuero in Deutschland schon vor ein paar monate meinen sitzplatz ausgesucht hatte, sass ich in der hintersten ecke, mutterseelen allein und musste mich lautstark bemerkbar machen, bis eine stewardess mich vage zur kenntnis nahm. So konnte ich wenigstens unbemerkt mir eins ins faeustchen lachen ueber diese seltsame situationJ

Im shuttlebus auf dem weg in die stadt lernte ich klara kenne, eine 71 jahre alte, in brasilien lebende deutsche dame kennen, die mich dann schlussendlich am ende unserer fahrt fragte, ob ich sie nicht auf ihrem trip begleiten wolle zum kings canyon und dem uluru-kata-tjuta natonal park. Ich wollte mir das ueberlegen.

Die fahrt hatte ungewoehnlich lange gedauert, weil in der stadt der todd river ueberschwemmt war, was einmal in zwanzig jahren passiert. Es gab einen riesigen stau, weil jeder autofahre und sonstige teilnehmer des strassenverkehrs sich eher auf den fluss, als auf die strasse konzentrierte. Aetzend, da ich so aufgedreht und gespannt war, was mich jetzt in der neuen stadt erwarten wuerde. Ich waere beinah geplatzt.

Endlich im hostel angekommen staunte ich nicht schlecht;ein zweites, ja sogar noch besseres pirates, das alice’s secret hiess!! Ich waere an diesm tag wirklich fast vor glueck geplatzt. Spaeter rief ich karla an und so machten wir uns gleich am naechsten morgen zum kings cannyon auf. Eigentlich wollten wir noch nach glenn Helen, einer schlucht, doch leider waren die strassen unbefahrbar und gesperrt, was noch einmal zeigte, wie man in australien der nature einfach unterworfen ist und nichts dagegen machen kann.

Der kings canyon ist eine gebirgskette mit einer schlucht, auf der man einen 6 kilometer langen fussweg laufen kann.und genau das machten wir dann auch am naechsten morgen, nachdem wir abends den sonnenuntergang ueber dem canyon und den puren sternenhimmel bewundert hatten. Insgesamt dauerte der walk dreieinhalb stunden und war wunderschoen, weil wir morgens losgegangen waren mussten wir auch nicht mir den riesigen reisegruppen die steine teilen. Der canyon ist eine sehr alte, versteinerte sandduene, woher auch die vielen verschiedenen schichtenund formationen kommen. Und wenn man ein bischen auf eine anhoehe kltetterte hatte man einen irrsinnigen blick ueber die unendliche weite…leider konnte man den uluru (ayers rock) aber dann doch noch nicht sehen. Karla war auf der ganzen reise mir immer zwei schritte vorraus und liess sich zu meinem amusement von keinem schild oder stock aufhalten;)

Am naechsten tag gings weiter zum uluru. Eigentlci hat man den stein schon satt und genug gesehen, bevor man ueberhaupt im ayers rock resort angekommen ist, weil alle geschafte artikel mit ayers rock motiven anbieten;und das im ueberdruss. Aber als wir dann den felsen sahen, und zwar von nahem , konnten wir nicht anders, als zweimal in schrittgeschwindigkeit und mit offenen, sabbernden muendern und staunenden rufen um den felsen drumrum zu fahren. Der fels hat unglaublich viele verschiedene formen, schaut von jeder, aber auch jeder seite und anschauungswinkel anders aus und ist einfach komplett anders, als man ihn von allen fotos und kalendern kennt. Er ist einfach was sehr besonderes, dieser risen monolith.

Ein paar kilometer neben ihm stehe die olgas, oder kata tjuta, die mindestens genauso beeindruckend sind. Es sind kleinere, rundere felsen, die schraeg gegeneinander stehen und sehr maechtig wirken.

Zum abschluss unserer tour durfte ich klara in ein restaurant einladen. Wir hatten in den tagen viel gesehen, erlebt und uns vor allem gut vertsanden, ich war froh, mit ihr mitfahen zu koenne weil ich mit einer organisierten tour bestimmt nicht so glucklich geworden waere.

Und jetzt bin ich, nachdem mich ein flughafenangestellter in seinem auto mit zurueck in die halbwege zivilisation genommen hat, wieder in alice und glaube, dass ich hier auch erstmal eine woche bleiben moechte…..

Liebe gruesse…..

In den fuenfzigern zog eine freundin catherins mit ihrer noch jungen familie in ein haus neben einem unbebauten grundstueck.eines tages kamen bauarbeiter und begannen dort zu bauen. Catherins freundin hatte eine dreijaehrige tochter, die sich natuerlich fuer all den betrieb nebenan lebhaft interessierte.in einem fort lungerte sie am rande des grundstueckes herum, und die bauarbeiter adoptierten sie schliesslich als eine art maskottchen. Sie redeten mit ihr, uebertrugen ihr ihr kleinere aufgaben und ueberreichten ihr am wochenende eine kleine lohntuete mit eine glaenzenden halben krone.

Sie nahm sie mit nach hause und zeigte sie ihrer mutter, die, wie es sich gehoerte, bewundernde rufe ausstiess und ihr vorschlug, dass sie zusammen das geld am naechsten morgen zur bank bringen und auf ihr konto einzahlen wollten. Der kassierer in der bank war nicht minder beeindruckt und fragte das kleine maedchen, woher sie denn die lohntuete haette.

“ich habe diese woche ein haus gebaut”, erwiederte sie stolz.

“meine guete!”, sagte der kassierer. “und baust du naechste woche noch eins?”

“klar mann, wenn wir bis dahin die scheissziegelsteine kriegen”, antwortete das kleine maedchen.

 

Bill Bryson, fruehstueck mit kaengurus

ein kleiner ausschnitt aus dem buch was ich gerade lese. ich habe mich koestlich amuesiert und hoffe, dass es vielleicht dem einen oder anderen ein kleines laecheln auf die lippen bringt!

ich habe perth verlassen und bin nun in darwin.zu berichten gibt es noch nicht viel,ich denke das wird siche aber nach dem beusch am wochenende im ational kakadu park aendern.

hier mochte ich nur (eher als erinnerung auch fuer mich, da ich kaum gleube, dass viele leute was damit anfangen koennen) eine kleine liste von namen und erlebnissen festhalten, die ich mit perth und fremantle verbinde. also, dann versuche ich mich mal zu erinnern….

backpackers international,steffi (telefonkarte),verrueckte lena,fremantle,pirates,vaughan, dutch daniel und spaeter emma, carolitz meine liebe, mara, jen, janine, lena&debbie vorever working!!;), room 8, james (x3), niels…, christopher kuni, liiiesa! meine lisa!, crazyy feli, sven natuerlich, jinwoo, anni und schwester, die ich hoffentlich bald wieder treffe, dutch ron, den ich bereits wiedergetroffen habe, debbie vom boot aus brazil, fremantle markets, whale watching, rottnest island (vroni), tour exmouth mit travor, expohire perth,lyerbird restaurant (nicole von dresden),perth royal show mit ron und linda, rick der verrueckte australier und holzfactory mensch, sonniiii! korean,max from canada den ich auf jedenfall in quebeck besuchen werde;)(maximi-maxima-maxi max ist da), schoene, schoene, wunderbare zeit..der beste start in australien,den ich mir haette wuenschen koennen.

thanks for that

Guten Tag!!

Ich bin nun wieder zurueck aus der wildnis in die zivilisation gekehrt,doch “the wild, I tell you, was beautifull..”

Wirklich, ich habe eine erlebnisreiche woche gemeinsam mit 15 leuten aus aller welt und einem sehr australischen tourguide erlebt, viele viele sachen gesehen und bestaunt.

Die reise ging nach exmouth, noerdlich von fremantle und insgesamt (hin-und rueckfahrt) haben wir 3.600 km bestritten. Wir waren in verschiedenen national parks, in monkey mia und ich habe das erste mal das sagenumwobene outback erlebt.

Ein fuer mich ziemlich beeindruckendes erlebnis war gleich am ersten abend, als wir in die pinnacle wueste gefahren sind und dort den sonnenuntergang erlebt haben.die pinnacles sind unterschiedlich grosse,aufrecht stehende steine die dicht an dicht wie baeume nebeneinander stehen. Die atmosphaere war so ruhig und friedlich und als die sonne unterging,sassen wir auf einem erhoehten felsen mit einem schonen becher wein aus margaret river…am naechsten tag durften wir princess Shirley und prince leonrd mit einem einzigen angestellten in ihrem eigenen kleinen staat hutt river province besuchen..tristan,ueberleg dir mal,ob das noch doch was fuer ich waere.hier in australien kannst du guenstiges land kaufen,ein bischen verrueckt sein und ganz einfach eingene waehrung, visa und regierung kreieren.da musste ich doch tatsaechlich an dich denken;)

Ein anderes sehr schones erlebnis waren die canyons, bzw.der z bend g            orge. Diese jahrtausend alten, verschiedenfarbig geschichteten felsen sind einfach beeindruckend.und wieder sind kaum leute da, die grosse weite liegt ganz selbstverstaendlich vor einem und man kann sich zeit lassen, diese schoenheit ueberhaupt zu begreifen. Genuaso unglaublich war der shell beach am gleichen tag aber ein student spaeter und ein paar kilometer noerdlicher.ein ganzer strand einzig allein NUR aus weissen muscheln bestehend!!wie fuer uns kieselsteine gewoehnlich sind,sind in dieser region diese weissen muscheln und die hauswaende warden sogar mit den muscheln anstatt mit putz verkleidet,was dementsprechend auch schooner aussieht;)

In den naechsten tagen haben wir noch schlangen besucht und baby kangaroos, sowie die delphine in monkey mia. monkey mia ist ein relative bekannter strand, wo die delphine jeden morgen hinkommen, um von pflegern gefuettert zu warden und sich besuchern zu zeigen.man konnte sie von ganz nahem sehen, nur leider haben manche ziemlich schlimme kratzer und macken und kaempfen mit haien.

Am letzten tag in exmouth hatten wir einen freien tag und ein paar von unserer gruppe sind schnorcheln gegangen in der turquoise bay, die ihrem namen mit allem stolz tragen kann. Wunderschoener weisser sand, eine kleine bucht und eine unglaubliche unterwasserlandschaft. Wir haben korallen und meeresgepflanze in allan farben gesehen, dazu fische und vor allem EINE WASSERSCHILDKROETE!!! Die war so nah und so toll… am liebsten haette ich sie stundenlang verfolgt…aber ich glaube, dann waere ich vollends zum schwamm geworden.

Das war so in groben zuegen meine erste richtige tour..ach nein, das witzigste hab ich ja vergessen.. an einem abend haben wir auf einer sheep station uebernachtet,wo  es keinen strom gab, weder warmem wasser, noch einem spinnenfreien klo. Trotzdem war das wohl die schoenste nacht in dieser woche,da wire in richtiges bush-dinner organisiert hatten und ein lagerfeuer mit gitarrenspiel;)

Hoert sich romantisch an, oder?!

Jaja, und jetzt bin ich fuer eine woche wieder in freo gelandet, bin wieder eine piratenbraut und groehle den ganzen tag auf meinem schiff herum…

ahoi,piraten!

ahoi!!!